Der Huchen ist für die ÖFG seit ihrem Gründungsjahr 1880 ein besonderes Schutzgut!

Mit der Namhaftmachung des Huchens zum Fisch des Jahres 2023 ist dieser heimische Fisch vermehrt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Eine vor wenigen Wochen erschienene Sonderausgabe der Zeitschrift „Österreichs Fischerei“, informiert umfassend über dessen Gefährdung und über die vielschichtigen Bedrohungen jener Gewässersysteme, in denen der „Donaulachs“ aufkommen kann. Die Huchenbestände in unseren Revieren sind seit Jahrzehnten der Hege unserer qualifizierten Revierbetreuer anvertraut. So wäre z.B. eine Wiederansiedlung des Huchens im Mündungsgebiet der Traisen nahe der Donau ohne den von Vorstand Ewald Hochebner betreuten Bestand an Mutterfischen in der Pielach nicht möglich gewesen.

Huchenbesatz in den Revieren

DI Nikolaus Jungwirth hat sich in den letzten Jahren unter anderem auf die Nachzucht von Huchen aus der Mur und der Pielach spezialisiert. Mit diesen bodenständigen Besatzfischen aus der Pielach konnten wir vor einigen Tagen das Fortkommen des Huchens in den Revieren Traisen Einöd, Traisen Ochsenburg, Leitha Deutschbrodersdorf und in den Donaurevieren Rossatz, Schönbühel, Grimsing und Emmersdorf bestmöglich unterstützen. Wir ersuchen Sie, diesen wertvollen Jungfischen besondere Vorsicht bei der Ausübung der Angelfischerei angedeihen zu lassen und auch auf mögliche Verwechslung mit Bach- und Regenbogenforellen zu achten.