Die Wildnis in der Wachau erhielt prominenten Besuch!

Wenige Tage nachdem EU-Ministerin Karoline Edtstadler in Begleitung von Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf der Donau in der Wachau einen Besuch abgestattet hatte, besuchte aufgrund einer persönlichen Einladung unseres Präsidenten Franz Kiwek die Direktorin des Nationalparks Donau-Auen, DI Edith Klauser, ebenfalls diese revitalisierten Gewässerabschnitte der Donau.

Der Landesfischermeister von Niederösterreich Karl Gravogl, DI Martin Mühlbauer, DI Dr. Christian Tomiczek und Mag. Hannes Seehofer begleiteten den Besuch. Alle gemeinsam führten über mehrere Stunden interessante Fachgespräche, bei denen die Wichtigkeit der Verbesserung der Gewässerstruktur der Donau außer Zweifel stand. Dabei wurde auch der hohe finanzielle und persönliche Beitrag der Fischerei in Niederösterreich bei der Umsetzung von Flussbauprojekten zur Verbesserung des Lebensraumes Fließgewässer besonders hingewiesen.

Der Bürgermeister der Gemeinde Rossatz, Erich Polz, informierte Direktorin Klauser umfassend über die Geschichte der in seiner Gemeinde durchgeführten und noch geplanten Projekte. Die Lebensumstände der Anrainer und Gäste der Wachau sowie auch der Schutz vor Hochwasser – all dieses sei durch die baulichen Maßnahmen positiv beeinflusst worden. Die größte Gewinnerin war jedoch zweifelsfrei die Lebenswelt am Wasser. Um sich selbst ein Bild von den umgesetzten Wasserbauprojekten machen zu können, wurden DI Klauser im Rahmen des von der ÖFG gestalteten Besuchsprogrammes die Nebenarme in Rossatz, Aggsbach, Schönbühl, die Mündung der Pielach und abschließend die neu geschaffenen Strukturen in Grimsing gezeigt.

Direktorin Klauser bedankte sich bei Präsident Franz Kiwek für das informative Programm und sprach gegen Ende des Besuches eine Gegeneinladung für einen Augenschein des derzeit im Umbau befindlichen Altarmsystems „Spittelauer-Arm“ gegenüber Hainburg, im Herzen des Nationalparks Donau-Auen gelegen, aus. Die Österreichische Fischereigesellschaft gegr. 1880 bedankt sich für den Besuch und wünscht Direktorin DI Edith Klauser viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit zum Wohle der Donau-Auen.