Nachruf Ing. Bruno Gabler

Oberförster Ing. Bruno Gabler ist nicht mehr. Diese Nachricht hat sich in Fischereikreisen, wie ein Lauffeuer verbreitet.

Nachruf auf Oberförster Ing. Bruno Gabler

Oberförster Ing. Bruno Gabler ist nicht mehr. Diese Nachricht hat sich in Fischereikreisen, wie ein Lauffeuer verbreitet. Sehr selten nur habe ich eine so tiefe Betroffenheit bei vielen Menschen gespürt. Sicherlich kannten ihn viele, sicherlich hatten viele beruflich mit ihm zu tun, viele kannten ihn aus der Zeit im Forst, noch aus der Zeit bei der Kuhlemannschen Forstverwaltung.

Es steht das lebenslange, ehrliche Bemühen eines Mannes um die Menschen seiner Umgebung und ein lebenslanges Vertrauen hinter dem Namen Bruno Gabler. Für ihn war Obsorge um den Mitmenschen kein Schlagwort und leerer Begriff, sondern immer wieder, täglich gelebte Selbstverständlichkeit. Wenn er helfen konnte, dann tat er das auch. Sehr viele werden dankbar an ihn denken. 

Ich glaube, dass es das authentische Wissen dieses Mannes um die Nöte und Ängste der Menschen seiner Region war. Diese Ausstrahlung, die den Menschen Vertrautheit und Offenheit signalisierte, zeichnete sein Wesen aus.

Bruno Gabler wurde am 18.7.1950 in Grein geboren.

Nach dem Besuch der Pflichtschule und dem Eintritt in die Forstschule Gmunden maturierte er an dieser.

Von 1973 bis 1997 war er in der Kuhlemannschen Forstverwaltung tätig und übernahm dann die FVW Neubruck der Familie Neufeld-Schoeller welche er bis zu seinem Ableben vertrat. Hier näherte er sich auch der Fischerei und wurde 1998 zum Obmann Stv des FRV III gemeinsam mit Ing. Knapp.

Ab 2003 bis 2013 war er Obmann des FRV III. In dieser Zeit war Er um die Bewahrung der ökologischen Funktionsfähigkeit unserer Gewässer, besonders der Ybbs und der Erlauf bemüht.

Nun hat Bruno seinen Lebenslauf beendet. Der Herrgott hat ihm leider nur 63 Jahre Zeit gegeben, bleibende Spuren in dieser Welt zu hinterlassen.

Spuren die ganz besonders in den Herzen der Menschen die ihn kannten, verbleiben werden.

Lieber Bruno, lebe wohl und ein letztes Fischers Dank, die Heimaterde sei dir leicht.