Unrecht Traisen

Revier Unrecht Traisen

Die Unrechttraisen an der Eisenstraße einst ein Bach der Eisenhämmer bewegte, und dadurch dem Oberen Traisental Wohlstand verschaffte, ist heute ein Erholungsgebiet mit vielen Möglichkeiten. Das Obere Traisental zählt zu den waldreichsten u. nebelärmsten Gebieten Österreichs.

Die Unrechttraisen selbst ist ein Bach mit einer Länge von 12 km, sehr leicht begehbar und sehr abwechslungsreich zu befischen .

Wehrgumpen sowie Werkskanäle und frei fliessende Strecken wechseln einander immer wieder ab. Die Forellen wachsen durch das Überangebot an Nahrung sehr schnell, dadurch werden alljährlich kapitale Fische gefangen. Vom Forellenkind von 5-10 cm Länge, bis zur ausgewachsenen Bachforelle mit 40-50 cm, gibt die Unrecht Traisen ihre natürliche Population preis. Längen und Häufigkeitsverteilung sind in ausgewogenem Verhältnis. Herrlich anzusehen sind auch die Farbabstufungen der Bachforellen. Von beinahe schwarzen, tief im Untergrund verborgenen, bis hin zu goldbraun schattierten Bachforellen ist eine komplette Palette vertreten.

Selbst der kleinste Unterstand ist von Forellen aller Größenordnungen rege bevölkert.

Dieses Fischereirevier, das selbst im Hochsommer immer genügend Wasserführung aufweist, bietet unseren Salmoniden ein gesundes Fortkommen und enorme Zuwachsraten.

Als Erkenntnis unserer Hegemaßnahme zeigt sich ein klares Bild echter und fachmännisch geleisteter Bewirtschaftungsmaßnahmen – hier präsentiert sich ein Gewässer, das durch gezielte Hege- und Pflegemaßnahmen eine absolut natürliche Population aufweist, ein Ziel, dem wir als  ÖFG mit ihren Bewirtschaftern durch Liebe zu ihren Gewässern sowie dem Know-how von Fachleuten mehr als gerecht werden.

Die Unrecht Traisen weckt Kindheitserinnerungen, Erinnerungen an Flüsse voll von Leben in allen Dimensionen.

Bewirtschaftungsteam

Gewässerwart: Anton Maier

Gewässeraufseher: Gregor Gravogl