Bilder von der Leitha bei Deutschbrodersdorf

Die Leitha in Deutsch-Brodersdorf ist ein Grenzfluss, zwischen den Bundesländern Niederösterreich und Burgenland. Sie umfasst die Leitha vom linken Ufer, das ist die niederösterr. Seite des Gewässers von ihrem Einfluss in das Gemeindegebiet von Deutsch-Brodersdorf flussabwärts bis zur Gemeindegrenze von Deutsch-Brodersdorf zu Seibersdorf (Länge des Reviers 5,5 km). Die Grenzen sind durch Reviertafeln gekennzeichnet.

Zusätzlich sind die Lizenznehmer berechtigt, die Angelfischerei – von der unteren Reviergrenze weiter stromab beidufrig im Anschlussrevier (Leitha II) bis zur Wehrkrone der Kraftwerksanlage Kotzenmühle in Seibersdorf – das sind ca. 2 km, auszuüben. In diesem Revierabschnitt der Leitha II gelten selbige Bestimmungen wie für das Revier Leitha Deutsch-Brodersdorf.

Nähere Bestimmungen entnehmen Sie aus der aktuellen Fischereiordnung.

Unser Flussabschnitt liegt in der Übergangszone von Äschen- in die Barbenregion und ist ca. 20 Meter breit. Dadurch ist es ein typisches Mischgewässer mit einem Anteil von ca. 70% Salmoniden und 30% karpfenartigen Fischen wie Barbe und Aitel.

Huchen (Sichtungen und vereinzelt Fänge wurden bestätigt), Äschen sowie Wildkarpfen im Staubereich der Kotzenmühle, werden besonders gehegt. Durch das hohe Aufkommen an Fischnährtieren wie Bachflohkrebs und Köcherfliegenlarven, haben in der lockeren Steinschlichtung starke Forellen einen Einstand gefunden. Der leicht bewatbare Flussgrund besteht aus reinem Schotter feinkörniger Struktur, der den Lebensraum der Äsche zur Gänze entspricht.

Die Fischereiordnung lässt viele Möglichkeiten der Angelfischerei zu, allerdings kommt zumeist die Fliegenrute zu Einsatz.

Um den Befischungsdruck in Grenzen zu halten, werden keine Tageskarten ausgegeben.

Aufgrund des günstigen Lizenzpreises und wegen der Nähe zu Wien ist dieses Revier für unsere Angler als echter Geheimtipp anzusehen.

Der Besitz einer amtlichen Fischerkarte oder Gastkarte für das Bundesland NÖ ist Pflicht.